Maritimes Flair & Kunsthandwerk aus Meeresgold

St.-Bartholomäus-Kirche

Das Ungewöhnliche an Ribnitz-Damgarten ist, dass es eben eine Doppelstadt ist. Beide Städte haben sich Jahrhunderte lang völlig selbständig entwickelt und an beiden Ufern der Recknitz die Grenze zwischen Mecklenburg und Vorpommern markiert. Über die Recknitz führt eine Passbrücke. Früher bildete der so genannte Pass von Damgarten die Grenze zwischen zwei Ländern, heute ist er die Verbindung zwischen zwei Stadtteilen.

In der Vergangenheit, vor allem im 19. Jahrhundert, lebte man hier vom Schiffbau und Seehandel. Bis heute hat sich die Stadt den maritimen Charme bewahrt. Die Häfen in beiden Stadtteilen liegen nur wenige Minuten von den Stadtzentren entfernt. Hier befinden sich Liegeplätze für Gästeboote und die Linienschifffahrt in die Ostseebäder Dierhagen und Wustrow. Die Fischereitradition ist im Hafen Ribnitz täglich erlebbar. Fangfrischer Fisch landet hier direkt auf den Tellern der kreativen Köche in den Hafenrestaurants. Kulinarische Leckerbissen und buntes Treiben bei Hafenfesten und Segelregatten machen den natürlichen Charme der Bernsteinstadt aus.

Schaumanufaktur OSTSEE-SCHMUCK

Weitere architektonische Zeitzeugen, wie das Klarissenkloster, die beiden Stadtkirchen St. Bartholomäus und St. Marien und das Rostocker Tor, das übrigens eines der ältesten erhaltenen Stadttore Mecklenburg-Vorpommerns ist, spiegeln die bewegte Geschichte der Stadt wider. Sehenswert sind auch die beiden Marktplätze und einzelne Straßenzüge. Ein Stadtrundgang lohnt sich daher auf jeden Fall.

Seit der ersten Hälfe des 20. Jahrhunderts ist Ribnitz-Damgarten als Bernsteinstadt bekannt. Das Deutsche Bernsteinmuseum und die Schaumanufaktur OSTSEE-SCHMUCK widmen sich der Geschichte und kunstvollen Ver- und Bearbeitung des außergewöhnlichen Naturmaterials.

Essen, Trinken, Einkaufen, Entdecken, Relaxen, Spaß haben - ob nun in der Stadt oder in der einzigartigen Umgebung – alles ist möglich.